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Musikfaden

Dieser Faden verknüpft, was zur Musik gehört.

Überblick über die Entwicklung der Notenschrift

Musik ist ein Zusammenspiel von Tönen. Töne klingen. Jeder Ton hat zwei grundlegende Eigenschaften: Er hat eine bestimmte Tonhöhe, auf der er erklingt, und er erklingt über eine bestimmte Zeitspanne, hat also eine Dauer. Beide Eigenschaften versuchen wir in der Notenschrift festzuhalten und aus ihr herauszulesen. Notenschrift ist keine neue Erfindung. Bereits in der griechischen Antike wurde ein Tonsystem mit dazugehöriger Notation entwickelt. Vom Mittelalter bis ins 20. Jahrhundert wurden verschiedene Notenschriften genutzt, die sich sowohl in der Fixierung der Tonhöhen als auch der rhythmischen Darstellung der Töne unterscheiden. Als erste Notationszeichen entwickelten sich die Neumen. Die Neumen deuten im wesentlichen Melodieverläufe, melodische Floskeln an. Sie waren wohl hauptsächlich eine Memorierhilfe für den einstimmigen gregorianischen Choral. Exakte Tonhöhen und Tondauer werden durch Neumen nicht erfasst. Daher eignen sie sich auch nicht für die Darstellung mehrstimmiger Musik.

Csg-0391_009Abb. 1 Neumen,  Codex St. Gallen 391, p. 9

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Intervall

Der Begriff des „Intervalls“ bezeichnet den Abstand der Tonhöhe eines Tones zu der eines anderen Tones.

Jedes Intervall hat einen Namen. Das kleinste Intervall ist die „Prime“. Bei der Prime haben beide Töne dieselbe Höhe. Der Ton wird also einfach wiederholt. Eine Prime ist zum Beispiel c – c.

Prime

Abb. 1 Prime c – c

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Dreiklang

Ein Dreiklang ist – wie bereits der Name sagt – ein Klang, der sich aus drei Tönen zusammensetzt. Diese drei Töne bestehen aus dem Grundton des Dreiklangs sowie den Tönen der Intervalle der Terz und Quinte über dem Grundton. Weiterlesen „Dreiklang“

Johannes Brahms, Nachtwache II, Op. 104 Nr. 2

Johannes Brahms, Nachtwache II (op. 104 Nr.2), gesungen von: UniversitätsChor München, Leitung: Johannes Kleinjung, Aufnahme vom 19. Juli 2010

256px-JBrahms„Nachtwache II“ ist der zweite der Fünf  Gesänge für gemischten Chor, op. 104 von Johannes Brahms. Er ist in Es-Dur im 3/2 – Takt notiert. Die jeweils tiefen Chorstimmen (Alt und Bass) sind zur Sechsstimmigkeit verdoppelt.

Im Folgenden wollen wir zunächst den vertonten Text betrachten, um dann eine grobe Gliederung des Chorstücks vorzunehmen. Anhand dieser Gliederung wollen wir den melodischen Aufbau und die Motivik anschauen, die Brahms verwendet hat. Mit einem Überblick über die harmonische Entwicklung werden wir zum Abschluss versuchen, den Bogen zurück zum Text zu schlagen.

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